Kurz gesagt
- Das Problem in den sozialen Medien liegt meist darin, wie Content genutzt wird – nicht am Algorithmus.
- Wie ein Unternehmen zu kommunizieren, die sozialen Medien als Katalog zu nutzen und nach Perfektion zu streben, kann das Publikum distanzieren.
- Posten, um eine Pflicht zu erfüllen, ist keine Strategie: Content muss fesseln, Mehrwert bieten oder zur Interaktion einladen.
In diesem Artikel
Viele Marken denken immer noch, dass ihr Problem in den sozialen Medien der Algorithmus ist. Dass Instagram ihre Inhalte nicht zeigt. Dass TikTok ihre Videos nicht pusht … arme Narren.
Doch die Realität ist meist viel einfacher: Das Problem liegt darin, wie die Inhalte genutzt werden.
In dieser Folge analysieren wir die 4 häufigsten Fehler in den sozialen Medien, die das Wachstum vieler Unternehmen bremsen – selbst wenn sie regelmäßig posten. Und wir sehen das aus erster Hand, da wir Unternehmen wie Maxibon oder Flexicar monatlich bei ihrer Social-Media-Strategie unterstützen.
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Hier fassen wir sie für dich zusammen:
1. Wie ein Unternehmen sprechen
Einer der häufigsten Fehler ist, als Marke und nicht als Mensch zu kommunizieren. Kühle, sachliche und auf „uns“ fokussierte Botschaften schaffen Distanz. In den sozialen Medien funktioniert das Gegenteil besser: Nähe, Erfahrungen und echte Sprache. Schau dir das ruhig an: Social-Media-Strategie 2026.
2. Die sozialen Medien als Katalog nutzen
Nur Produkte, Aktionen oder Kampagnen zu veröffentlichen, ist ein weiterer klassischer Fehler. Soziale Medien sind kein Schaufenster. Sie sind Content-Plattformen, auf denen Menschen Unterhaltung, Wissen oder Verbindung suchen. Wenn alles wie eine Anzeige wirkt, wird es einfach ignoriert. Das könnte dich interessieren: Content-Plan für soziale Medien.
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3. Perfekten Content erstellen wollen
Viele Marken glauben, dass sie hochprofessionell produzierte Videos brauchen, um aufzufallen. Doch in den sozialen Medien funktioniert Natürlichkeit meist besser: nahbarer, schneller Content, der organisch in den Feed passt. Denn ein Vlog-Video ist nicht perfekt, und ein Testimonial ist menschlich.
4. Posten, um eine Pflicht zu erfüllen (statt Wirkung zu erzielen)
Einen Redaktionskalender zu haben, bedeutet nicht, eine Strategie zu haben. Viel zu posten bringt nichts, wenn der Content nicht fesselt, keinen Mehrwert bietet oder nicht zur Interaktion einlädt. Die entscheidende Frage lautet nicht: „Wie viele Posts veröffentliche ich?“ Sondern: „Würde sich jemand das bis zum Ende ansehen?“
Wenn du das Gefühl hast, „alles richtig zu machen“, aber keine Ergebnisse siehst (wie man den ROI von UGC misst), hilft dir diese Folge zu erkennen, was wirklich schiefläuft.
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Häufig gestellte Fragen
Warum ist es sinnvoll, in den sozialen Medien wie eine Person zu kommunizieren?
Kühle, sachliche und auf die Marke fokussierte Botschaften schaffen Distanz. Nähe, Erfahrungen und echte Sprache helfen dabei, eine bessere Verbindung zum Publikum aufzubauen.
Welche Art von Content funktioniert meist besser als hochprofessionell produzierte Videos?
In den sozialen Medien funktioniert natürlicher, nahbarer und schneller Content meist besser, der organisch in den Feed integriert ist. Ein unperfekter Vlog oder ein Testimonial kann menschlicher wirken.
Was sollte sich eine Marke vor dem Veröffentlichen fragen?
Statt zu zählen, wie viele Posts sie veröffentlicht, sollte sie sich fragen, ob jemand den Content bis zum Ende ansehen würde. Posten lohnt sich nur, wenn der Content fesselt, Mehrwert bietet oder zur Interaktion einlädt.
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