Kurz gesagt
- UGC wird genutzt, um Lifestyle-Content zu erstellen, der unterhaltsam und natürlich ist – nicht nur direkte Produktwerbung.
- Marken testen unterschiedliche Profile und setzen auf Kontinuität statt auf das perfekte Video – mit 2 bis 3 UGC-Videos pro Woche.
- 80 % der Marken suchen Inhalte für ihre eigenen Kanäle, Anzeigen, Paid Media und den E-Commerce.
In diesem Artikel
UGC bedeutet längst nicht mehr einfach nur „Menschen, die sich mit dem Handy aufnehmen“. Was wir bei HICARI bei Marken wie Maxibon, Flexicar, OCU, Davante, Yoigo … und vielen anderen Unternehmen sehen (hier findest du erfolgreiche HICARI-Projekte), ist weitaus interessanter: UGC hat sich zu einer neuen Form der Kommunikation in sozialen Netzwerken entwickelt.
Und die wahrscheinlich wichtigste Veränderung ist diese: Marken nutzen UGC nicht mehr nur, um Produkte zu verkaufen. Sie nutzen ihn, um menschlicher zu wirken.
1. Marken nutzen UGC-Creator, um ihre Social-Media-Kanäle mit Lifestyle-Content zu versorgen
Eines der deutlichsten Muster, die wir bei HICARI beobachten, ist, dass die erfolgreichsten Inhalte nur selten direkte Werbung sind – also einfach Videos, in denen jemand vor der Kamera über das Produkt spricht. Marken nutzen UGC-Creator, um Folgendes zu erstellen:
- Lifestyle-Content
- Trends
- Alltagssituationen
- Humor
- POVs
- Storytelling
- Events, zu denen UGC-Creator gehen und sie aufnehmen
- Content, der einfach unterhält.
Und das ist logisch: Auf TikTok oder Instagram kommen Menschen, um Inhalte zu konsumieren, nicht Werbung. Videos, die wie Werbeanzeigen wirken, stoßen oft sofort auf Ablehnung, während natürlichere Formate eine höhere Wiedergabezeit und mehr Interaktion erzielen.
Zum Beispiel:
2. Das Produkt ist nicht immer zu sehen
In vielen Videos nimmt das Produkt nur wenige Sekunden ein. Oder es ist überhaupt nicht präsent. Entscheidend sind meist:
- Die Geschichte
- Die Persönlichkeit des Creators
- Die Situation, die erzählt wird.
Tatsächlich erkennen viele Marken, dass Inhalte besser funktionieren, wenn sie wie ein nativer Social-Media-Post wirken – wenn die Marke wie ein Creator und nicht wie ein traditioneller Werbespot im Fernsehen erscheint.
Zum Beispiel:
3. Ständig wechselnde Creator funktionieren besser, als immer auf dasselbe Gesicht zu setzen
Eine weitere sehr klare Erkenntnis: Marken, die die besten Ergebnisse erzielen, testen kontinuierlich unterschiedliche Profile.
Und die Gründe sind einfach:
- Content (und Gesichter) nutzen sich schnell ab
- Jeder Creator spricht die Zielgruppe auf andere Weise an
- So lässt sich testen, welcher Creator und welche Kommunikationsform am besten ankommen und funktionieren
Deshalb sehen wir immer mehr Marken, die gleichzeitig mit mehreren Profilen arbeiten, statt ihren „ultimativen Creator“ zu suchen und sich von Anfang an auf dasselbe Gesicht oder dieselben Gesichter festzulegen.
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4. Kontinuität ist wichtiger als das perfekte Video
Marken, die soziale Netzwerke wirklich verstehen, veröffentlichen UGC nicht als einzelne Kampagnen. Sie veröffentlichen kontinuierlich Inhalte.
In den meisten Fällen, in denen wir die besten Ergebnisse sehen, arbeiten Marken mit einer Frequenz von 2 bis 3 UGC-Videos pro Woche.
Denn soziale Netzwerke funktionieren durch:
- Wiederholung
- Volumen
- Lernen
Oft entsteht die Verbesserung nicht dadurch, ein spektakuläres Video zu produzieren, sondern mehr zu veröffentlichen und schneller zu lernen, welche Formate funktionieren. Und denken wir daran, dass Videos immer kürzer relevant bleiben.
5. 80 % der Marken wollen UGC für ihre eigenen Kanäle
Eine weit verbreitete Fehlannahme ist, dass UGC hauptsächlich darin besteht, dass Creator Inhalte auf ihren eigenen Profilen veröffentlichen. Veröffentlichen UGC-Creator Inhalte in ihren sozialen Netzwerken oder senden sie sie nur an Marken?.
Was wir bei HICARI sehen, ist jedoch anders.
Rund 80 % der Marken suchen Inhalte, die für sie erstellt wurden, um sie zu nutzen auf:
- ihren Social-Media-Kanälen
- Anzeigen
- Paid Media
- E-Commerce
Nur 20 % suchen nach UGC-Kampagnen, bei denen der Creator die Inhalte auf seinen eigenen sozialen Netzwerken veröffentlicht.
Und hier passiert etwas Interessantes: Die meisten dieser Kooperationen finden mit relativ kleinen Profilen statt, normalerweise zwischen 2.000 und 8.000 Followern. Warum? Weil sie meist authentischer und natürlicher wahrgenommen werden als große Profile.
Das Fazit: Das UGC-Format wird zunehmend im Alltag eingesetzt
Die meisten Marken haben bereits etwas Wichtiges verstanden: In sozialen Netzwerken gewinnt nicht, wer am korporativsten wirkt. Es gewinnt, wem es am besten gelingt, sich in die Art und Weise zu integrieren, wie wir heute Inhalte konsumieren.
Das bedeutet: menschlicher, nahbarer, natürlicher und weniger nach Werbung zu wirken. Deshalb ist UGC längst nicht mehr nur ein Trend. Es entwickelt sich zu einer der wichtigsten Formen der digitalen Kommunikation für Marken.
Häufig gestellte Fragen
Welche Arten von UGC-Inhalten nutzen Marken?
Marken setzen auf Lifestyle-Inhalte, Trends, Alltagssituationen, Humor, POVs, Storytelling, Events und Videos, die einfach unterhalten sollen.
Warum lohnt es sich, mit mehreren UGC-Creatorn zu arbeiten?
Durch den Wechsel der Profile lässt sich vermeiden, dass Inhalte und Gesichter an Wirkung verlieren. Außerdem erreicht man unterschiedliche Zielgruppen und kann testen, welcher Creator und welche Kommunikationsform am besten funktionieren.
Wo nutzen Marken die von UGC-Creatorn erstellten Inhalte?
Ungefähr 80 % der Marken suchen Inhalte für ihre eigenen Kanäle, Anzeigen, Paid Media und den E-Commerce. Nur 20 % suchen Kampagnen in den sozialen Netzwerken der Creator.
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